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Parallelport ZIP-Drive unter MS-DOS, Windows 95 und Windows NT beschleunigen

Bei vielen Computern findet der "Parallel Port Accelerator" nicht die optimale Einstellung für den Datentransfer zum ZIP-Drive. Es gibt die Möglichkeit die Einstellung von Hand zu optimieren. Mit diesem Trick ist es möglich, das ZIP-Drive bis zu 100% zu beschleunigen.

Als erstes müssen Sie in Ihrem BIOS nachschauen, ob der Parallelport-Transfer-Modus auf ECP oder EPP eingestellt ist. Sollten beide Möglichkeiten existieren ist der schnellere EPP-Modus vorzuziehen. Beim EPP-Modus kann es bei einigen älteren Druckern zu Problemen kommen.

Im folgenden wird das Vorgehen getrennt für die verschienden Betriebssysteme erklärt.

1. MS-DOS
  • Installieren der MS-DOS Treiber
  • Starten des Optimierungsprogramms (optppm1.exe)
  • In der CONFIG.SYS wird folgendes eingetragen:
    DEVICE = C:\IOMEGA\ASPIPPM1.SYS FILE=NIBBLE.ILM SPEED= 10
    oder
    DEVICE = C:\IOMEGA\ASPIPPM1.SYS FILE=BYTE.ILM SPEED= 10
  • Die Eintrage NIBBLE.ILM bzw. BYTE.ILM müssen im nächsten Schritt ersetzt werden. Im Installationsverzeichnis der ZIP-Treiber sind mehrere Dateien mit der Endung .ILM, die man anstatt NIBBLE.ILM oder BYTE.ILM einsetzen kann. Die Dateien EPP.ILM und ECR.ILM funktionieren in den meisten Fällen. (Tip: Um die Bedeutung der .ILM Treiber herauszufinden kann man die Dateien in den DOS-Editor einlesen. Am Ende der Datei findet man eine Kurzberschreibung.) Es muss ausprobiert werden, welche Treiber funktionieren. Es sollte mit dem EPP und ECR Treiber begonnen werden. Nachdem der Treiber installiert ist (Neustart), muss ein Schreib- und Lesetest auf einer möglichst leeren ZIP-Disk durchgeführt werden. Kommt es zu Fehlern, kann die Geschwindigkeit (0=langsam bis 10=schnell) herabgesetzt werden.
2. Windows 95
  • Installieren der Windows 95 Treiber
  • Starten des Optimierungsprogramms (Parallel Port Accelerator)
  • Im Gerätemanager findet man unter "SCSI-Controller/Iomega Parallel Port Zip Interface" unter Einstellungen die Parameter zum ZIP-Drive, z. B. "/mode:bidir /port:378 /speed:6"
  • Bei dieser Einstellung muss der "mode:" verändert werden. Um herauszufinden welche Einstellungen möglich sind, kann man die Datei "ppa3.mpd" in einen Editor laden. In dieser Datei findet man eine Liste, in der die /mode Einstellungen aufgelistet sind (nach /mode im Editor suchen).
  • Die Einstellungen /mode:epp , /mode:ecr oder /mode:eppecr, müssten bei den meisten Computern funktionieren. Ansonsten müssen die anderen Einstellungen ausprobiert werden. Nach einem Neustart, muss ein Schreib- und Lesetest auf einer möglichst leeren ZIP-Disk durchgeführt werden. Kommt es zu Fehlern, kann die Geschwindigkeit (0=langsam bis 6=schnell) herabgesetzt werden.
3. Windows NT
  • Installieren der Windows NT Treiber
  • Starten des Optimierungsprogramms (Iomega PPA Optimizer)
  • Im nächsten Schritt muss das Programm "regedit" gestartet werden. Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSetxxx\Services\ppa3nt\Parameters\Devicex findet man den Parameter "DriverParameter". Der Wert sieht wie folgt aus: "/mode:nibble /port:378 /speed:6". Die möglichen Einstellung stehen in der Datei \winnt\system32\drivers\ppa3nt.sys. Diese Datei muss mit dem Notepad gelesen werden. Sucht man nach "mode", gelangt man zur Liste der möglichen Parameter.
  • Nun muss; man probieren welche Treiber funktionieren. Es sollten zuerst die Standardwerte epp, ecr und ecp probiert werden. Nach einem Neustart, muss; ein Schreib- und Lesetest auf einer möglichst leeren ZIP-Disk durchgeführt werden. Kommt es zu Fehlern, kann die Geschwindigkeit (0=langsam bis 6=schnell) herabgesetzt werden.
(20.09.97)
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